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2. August 2017

ArbeiterKind.de und plus-MINT suchen gemeinsam nach Talenten

ArbeiterKind.de ermutigt Schülerinnen und Schüler aus Familien ohne Hochschulerfahrung dazu, als Erste in ihrer Familie zu studieren. Bundesweit engagieren sich 6.000 Ehrenamtliche in 75 lokalen ArbeiterKind.de-Gruppen, um Schülerinnen und Schüler über die Möglichkeit eines Studiums zu informieren und sie auf ihrem Weg vom Studieneinstieg bis zum erfolgreichen Studienabschluss und Berufseinstieg zu unterstützen. Denn in Deutschland lässt sich die Wahrscheinlichkeit, ob ein Kind studieren wird, immer noch am Bildungsstand der Eltern ablesen.

Bildung ist elementar für den eigenen Lebensweg. Die soziale Herkunft darf folglich nicht über den Bildungsweg eines Menschen entscheiden. Die Vision von ArbeiterKind.de ist es, hier eine Chancengleichheit herzustellen. In Deutschland soll jedes Kind aus einer nichtakademischen Familie die Chance auf einen Bildungsaufstieg haben.
Die Ursache dafür, dass Studierende aus nichtakademischen Familien an deutschen Hochschulen im Verhältnis unterrepräsentiert sind, liegt nicht in ihrer fehlenden Begabung. Vielmehr fehlen Rollenvorbilder im familiären Umfeld.

Dr. Dierk Suhr, Geschäftsführer des Vereins zur MINT-Talentförderung, betont, dass auch der Zugang zur Talentförderung von plus-MINT unabhängig von der sozialen Herkunft oder dem Einkommen der Eltern ist – die Aufnahme in das Talentförderprogramm plus-MINT richtet sich nur nach Talent, Begeisterung und Leistungsbereitschaft. „Wir freuen uns daher über jede Bewerbung von Schülerinnen und Schülern – auch und gerade, wenn sie Bildungspioniere ihrer Familie sind!“, so Suhr weiter.


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