Louisenlund fördert als MINT-Talentzentrum gezielt die Qualität in der Spitze in Naturwissenschaft und Technik.

Die Stiftung Louisenlund bietet ihren Stipendiatinnen und Stipendiaten im plus-MINT-Programm auf vielfältige Weise die Möglichkeit, ihre Begeisterung und Begabung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) auszuleben und auszubauen. Während des vierjährigen Ausbildungsgangs werden von der Klasse 9 bis 12 bis zu 18 Schülerinnen und Schüler pro Jahrgang in einer eigenen Klasse zum Abitur geführt. In diesen vier Jahren werden die naturwissenschaftlichen Kenntnisse und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler gezielt gefördert – ein spezielles MINT-Curriculum liegt dem Ausbildungsgang zu Grunde, das die Intensität und den Umfang der MINT-Fächer deutlich hervorhebt. Zunächst werden alle Schülerinnen und Schüler des plus-MINT-Programms in der 9. und 10. Klasse in einem Studium Generale in allen Bereichen der Naturwissenschaften und Mathematik gleichermaßen geschult. Von der 11. bis zur 12. Klasse können die Schülerinnen und Schüler dann zwischen dem physikalisch-technischen Zweig und dem chemisch-biologischen Zweig wählen und so ihre Interessen und Talente individuell ausbauen.

Im Unterricht wird der Schwerpunkt aufs eigene Entdecken gelegt, so dass die Schülerinnen und Schüler die Faszination von Naturwissenschaft in allen Fächern intensiv erfahren. Dazu erhalten die Stipendiatinnen und Stipendiaten eigens entwickelte Unterrichtseinheiten in Informatik und Technik – fester Bestandteil in diesem Fach ist beispielsweise eine vollständige THW-Ausbildung. Auf diese Weise verknüpft das plus-MINT-Curriculum in Louisenlund MINT-Wissen mit dem Dienst an der Gemeinschaft.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten führen fortwährend eigene Forschungsprojekte durch. So gehen sie intensiv eigenen naturwissenschaftlichen Fragestellungen nach und erwerben schon während der Schulzeit die grundlegenden Kenntnisse wissenschaftlichen Arbeitens. Auch über die Unterrichtsinhalte hinausgehende Vorträge (z.B. am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön oder an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) vertiefen das naturwissenschaftliche Verständnis. Exkursionen (z.B. zu Wissenschaftsveranstaltungen in Kiel und Hamburg), mehrtägige Projektfahrten mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt und Fahrten auf dem schuleigenen Forschungsschiff mit meeresbiologischer Forschung zeigen den Schülerinnen und Schüler auch mal bewusst außerhalb von Louisenlund die Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Themen.

Die Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben (z.B. Mathematik-Olympiade, Informatik-Biber oder Chemie – die stimmt!) gehört zu jeder Klassenstufe dazu. In diesen Wettbewerben können die Schülerinnen und Schüler ihr Können unter Beweis stellen und sich miteinander messen.

Neben den speziell für sie entwickelten Unterrichtsmodulen können die Schülerinnen und Schüler das breit gefächerte Angebot des Internates nutzen und hierbei – wenn sie möchten –  auch weitere naturwissenschaftliche Schwerpunkte setzen, z.B. in der Modellbau- oder Kfz-Gilde, im THW oder der Imkerei. Im offenen Labor am Nachmittag oder bei Themen-Workshops an den Wochenenden ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten zum Forschen und Experimentieren. Selbstverständlich nehmen die Schülerinnen und Schüler außerhalb der MINT-Begabtenförderung am Freizeitangebot des Ganztagsgymnasiums Louisenlund teil.

Dank Kooperationen mit verschiedenen Hochschulen können die Schülerinnen und Schülern bereits während der Schulzeit Credit Points erwerben und sich gezielt für ihre Ausbildung nach dem Abitur vorbereiten. Die enge Kooperation der Stiftung Louisenlund mit Wissenschaft und Wirtschaft im plus-MINT-Programm eröffnet den Stipendiatinnen und Stipendiaten zudem die Möglichkeit, Forschungspraktika in Unternehmen mit naturwissenschaftlichem Fokus zu absolvieren.

Das vierjährige plus-MINT Internatsstipendium hat einen Wert von bis zu 140.000 Euro. Eltern beteiligen sich monatlich mit einem Beitrag in Höhe von 5% des Gesamtbetrages der Einkünfte – mindestens in der Höhe des Kindergeldes.

www.louisenlund.de