31. Mai 2021

Plus-MINT Talente sahnen bei Jugend forscht ab!

Gestern war das Finale des Gipfeltreffen der besten Jungforscher Deutschlands bei Jugend forscht. Insgesamt hatten sich 169 von ihnen mit 113 Forschungsprojekten qualifiziert. Das Motto: „Lass Zukunft da!“. Und die Schüler aus den plus-MINT Internaten haben ordentlich abgesahnt.
 
Saramaria Schreib aus dem plus-MINT Internat Sächsisches Landesgymnasium Sankt Afra erreichte den 4. Platz im Bereich Arbeitswelt und erhielt den Sonderpreis der University of Rhode Island und Ernst A. C. Lange-Stiftung für einen Forschungsaufenthalt an der University of Rhode Island in den USA. Ihre Forschungsarbeit befasst sich mit dem Thema Algen-Wachstumslogger: Apparatur zur Darstellung von Wachstumsprozessen im Unterricht. Saramaria Schreib konstruierte eine mikrocontrollergesteuerte Experimentier-Apparatur, die fachübergreifend in Biologie, Informatik und Physik genutzt werden kann.
 
Mariella Benkenstein und Marit Kock aus dem plus-MINT Internat der Stiftung Louisenlund haben den mit 1.500 Euro dotierten Chemie-Sonderpreis für eine Arbeit zum Thema „Energiewende“ erhalten. Sie forschen an einem preisgünstigen und umweltfreundlichen Stromspeicher mit hoher Kapazität. Dabei sind die beiden 17-Jährigen auf die sogenannte Redox-Flow-Batterie gestoßen und entwickelten eine eigene Variante.
Einen ganz besonderen Coup gelang unserem ehemaligen plus-MINT Schüler Jonathan Hähne, der im Jahr 2020 am plus-MINT Internat Louisenlund sein Abitur machte. Er errang den Bundessieg im Fachbereich Mathematik. Jonathan ist mittlerweile Student an der TU München und forscht zum Thema Echtzeit-Raytracing auf Adaptively-Sampled Distance Fields. In der Laudatio heißt es: „Die Jury hat die Stringenz beeindruckt, mit der Jonathan Hähne die Aufgabenstellung anging. Obwohl aktuell sehr viel auf diesen Gebieten gearbeitet wird, ist die angewandte Methode geeignet, 3-D-Rendering in Echtzeit breiter und auf schwächerer Hardware verfügbar zu machen. Von der Anwendung mathematischer Methoden bis zur effizienten Programmierung hat er alle Probleme hervorragend gelöst.“
 
Ebenfalls beim Bundesfinale teilgenommen hat Amelie Dybus aus dem plus-MINT Internat Landesschule Pforta. Als Landessiegerin aus Sachsen-Anhalt qualifizierte sie sich mit der Forschung zu neuen Getreidesorten für milde Winter und der der Frage, ob Wechselkandidaten des Weizens eine Antwort auf den Klimawandel sein können.
 
Wir freuen uns sehr über die diesjährigen Preisträger und Teilnehmer aus unseren Reihen und gratulieren recht herzlich zu diesen tollen Erfolgen. Diese Erfolge zeigen einmal mehr, dass die zielgerichtete Talentförderung der besten MINT-Talente Früchte trägt. Das plus-MINT Programm ist seit sechs Jahren erfolgreicher Bestandteil der MINT-Förderung in Deutschland.

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