05. November 2026
Gute Schulnoten allein reichen nicht aus, um außergewöhnliche MINT-Talente zu erkennen. Doch woran lässt sich das Potenzial junger Menschen erkennen, die später Wissenschaft, Forschung und Technologie entscheidend mitgestalten könnten?
Mit dieser Frage beschäftigt sich der neue wissenschaftliche Fachbeitrag „Wie finden wir die TOP-MINT-Talente von morgen?“ von Dr. Peter Rösner, Dr. Bert Xylander und Sven Meier.
Der Beitrag stellt das wissenschaftlich fundierte Auswahlverfahren des bundesweiten plus-MINT Programms vor. Im Mittelpunkt steht ein mehrdimensionaler Ansatz, der weit über schulische Leistungen hinausgeht. Entscheidend sind fünf Kriterien: Fähigkeiten, Motivation, Kreativität, Persönlichkeit und soziale Kompetenz.
Die Autoren erläutern, wie diese Eigenschaften im dreistufigen Auswahlverfahren – von der Bewerbung über die pädagogische Diagnostik bis zu den mehrtägigen Auswahltagen – systematisch erfasst und bewertet werden.
Darüber hinaus beleuchtet der Fachartikel die Bedeutung spezialisierter Internate für die langfristige Talententwicklung, die Chancen einer sozial gerechten Begabtenförderung und die Frage, warum Deutschland eine systematische Förderung seiner MINT-Spitzentalente benötigt.
Die zentrale Botschaft: Talentförderung darf sich nicht darauf beschränken, die leistungsstärksten Schüler zu identifizieren. Sie muss Potenziale erkennen, Entwicklung ermöglichen und jungen Menschen die Chance geben, ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten zu entfalten.
Wissenschaftlichen Fachbeitrag herunterladen
Der vollständige, 24-seitige Fachbeitrag bietet vertiefende Einblicke in die wissenschaftlichen Grundlagen, Auswahlkriterien und praktische Umsetzung des plus-MINT Auswahlverfahrens.
PDF herunterladen – Wie finden wir die TOP-MINT-Talente von morgen?
Autoren: Dr. Peter Rösner, Dr. Bert Xylander und Sven Meier | Verein zur MINT-Talentförderung e. V. | 2026