Plus-MINT Preis verliehen – Teilnahme am LIYSF als besondere Auszeichnung
10. März 2026
Mit dem plus-MINT Preis 2026 hat der Verein zur MINT-Talentförderung e. V. in diesem Jahr erstmals eine besondere Auszeichnung für herausragende Nachwuchstalente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik geschaffen. Der Preis setzt ein bewusstes Zeichen: Wissenschaftliche Exzellenz, Eigeninitiative und internationale Perspektive sollen früh sichtbar gemacht und gezielt gefördert werden.
Der Preis ist dabei bewusst mehr als eine Würdigung besonderer Leistungen: Er beinhaltet die Teilnahme am renommierten London International Youth Science Forum (LIYSF) und eröffnet damit jungen Talenten einen direkten Zugang zu internationalem wissenschaftlichem Austausch.
Fünf außergewöhnliche Talente in der Finalrunde
Insgesamt gab es fünf Bewerberinnen und Bewerber aus drei plus-MINT Internaten:
Lena Dreeßen (Stiftung Louisenlund)
Ahmad Milad Karimyar (Stiftung Louisenlund)
Elisabeth Feigenberg (Schloss Neubeuern)
Kira Juda (Schloss Neubeuern)
Hannah Sophie Ferenz (Landesgymnasium Sankt Afra)
Alle fünf überzeugten durch sehr starke schulische Leistungen, Wettbewerbserfolge sowie eine ausgeprägte wissenschaftliche Neugier. Besonders deutlich wurde, dass sie bereits früh Verantwortung für eigene Lern- und Forschungsprozesse übernehmen.
Auswahl nach klaren Exzellenzkriterien
Die Juryentscheidung basierte auf einem strukturierten Bewertungsverfahren. Maßgeblich waren:
fachliche Leistungsstärke und Entwicklungspotenzial
wissenschaftliche Reife und methodische Selbstständigkeit
internationale Anschlussfähigkeit
Persönlichkeit, Motivation und gesellschaftliches Engagement
Damit wird sichergestellt, dass nicht nur punktuelle Spitzenleistungen gewürdigt werden, sondern ein ganzheitliches Talentprofil sichtbar wird.
Erste Preisträgerin: Hannah Sophie Ferenz
Als erste Preisträgerin des plus-MINT Preises wurde Hannah Sophie Ferenz aus Sankt Afra ausgezeichnet. Sie überzeugte die Jury durch analytische Tiefe, eine bemerkenswerte Eigenständigkeit im wissenschaftlichen Arbeiten sowie eine reflektierte und zugleich zielgerichtete Haltung gegenüber komplexen Fragestellungen.
Ihr Profil steht beispielhaft für das Anliegen des neuen Preises: junge Menschen zu fördern, die wissenschaftliche Exzellenz mit Verantwortung und internationaler Offenheit verbinden.
„Hannah arbeitet seit 2025 aktiv in Kooperation mit universitären Forschungseinrichtungen, unter anderem an der TU Dresden im Bereich bioelektronischer Materialien. Ihr Projekt zu leitfähigen biologischen Strukturen verbindet Biologie, Physik und Materialwissenschaft – interdisziplinär, methodisch anspruchsvoll und auf universitärem Niveau.“
Ein strategischer Schritt für die Talentförderung
Mit der erstmaligen Vergabe des plus-MINT Preises erweitert das Netzwerk sein Förderangebot um ein Format, das Spitzenleistungen sichtbar macht und zugleich konkrete Entwicklungsperspektiven eröffnet. Ziel ist es, Talente frühzeitig in leistungsstarke wissenschaftliche Netzwerke einzubinden und ihnen Wege in internationale Forschungsformate zu eröffnen.
Die hohe Qualität der Bewerbungen im Premierenjahr unterstreicht die Bedeutung dieses Schrittes. Der Preis soll sich künftig als feste Größe in der Förderung junger MINT-Talente etablieren.
Wir gratulieren Hannah Sophie Ferenz herzlich zur Auszeichnung und danken allen Finalisten für ihre beeindruckenden Leistungen.
Foto & Text: plus-MINT